Kreativitätsförderung durch Scaffolding

Gepostet am 06.12.2016 von Adobe Education Letzte Aktivität: 08.03.2017

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Wie haben Sie Scaffolding in einem Kreativprojekt angewendet? Womit hatten Sie dabei Erfolg?

Dieser Diskussionsbeitrag ist Teil des Adobe Education Exchange-Workshops für die berufliche Weiterbildung, „Kreativität im Unterricht: Kreativität in der Hochschulbildung“.

Kommentare (1)

Maureen Belaski

Gepostet am 08.03.2017 12:03:37 - Direktlink

​Interessante Begriff: „Scaffolding“ – zu deutsch: „Arbeitsbühne“ oder „-Gerüst“.

Aus meiner Lehrerfahrung kann ich folgendes Berichten.

– War ich frei zu unterrichten, wie ich wollte, was ich für richtig hielt und ohne Zwänge? Dann war mein „Scaffolding“ vollkommen leicht und natürlich, weil es für mich der einzig „logische“ (für mein Kopf und Natur verständlicher Vorgehensweise) Aufbau war.

– Musste ich ein sogenannte „Syllabus“ folgen (also Woche 1 dies, Woche 2 jenes, u.s.w.) kam schon vorab den „Choke“ (Würg) und ich habe hektisch aber dennoch leidenschaftlich Präsentationen entwickelt, um Grundwissen, theoretische Konzepte und Vorschläge zu deren praktischen Umsetzung, die ich dann Stück für Stück zeigte. Die „ZPD-Flow“ war um ein vielfaches schwerer zu erreichen, geschweige dann halten.

Fazit? Die Lehrer-zu-Lernende-Beziehung ist und bleibt eine Beziehung. Wenn jeden Schritt entlang des Weges (wie jede Steigerung entlang eines Baugerusts) mit viel Gefühl, Empathie und „Führung aus Leidenschaft“ erfolgt, wächst Vertrauen, Spaß und Motivation (für beiden Seiten!).